Die Eigenkapitalprobleme der Deutschen Sparkassen: Kriterien by Rudolf Holdijk

By Rudolf Holdijk

Die Frage, ob die Eigenkapitalausstattung der deutschen Kreditinstitute im Hinblick auf die gestiegenen und aller Voraussicht nach weiter steigenden Risiken des Kredit gewerbes noch angemessen ist oder nicht, sollte nicht nur die Bankwelt beschaftigen. Angesichts der ebenfalls recht dunn gewordenen Eigenkapitaldecke der meisten In dustrie- und Handelsunternehmen verdient diese Frage uber die Kreditwirtschaft hin aus Aufmerksamkeit. Wenn namlich dieser Entwicklung nicht Einhalt geboten wird, droht die Gefahr, dass die Kreditinstitute und ihre Einleger immer starker in die Rolle des letzten Risikotragers unserer Volkswirtschaft gedrangt werden. Alle Versuche, ih ren Einfluss auf die Wirtschaft zu begrenzen, durften dann von der tatsachlichen Ent wicklung uberrollt werden. Heftig umstritten ist die Frage, welche Institutsgruppen unseres Kreditwesens am ehesten einer Aufstockung ihres haftenden Eigenkapitals bedurfen. Die Antwort auf diese Frage ist deshalb so schwierig, weil eine Beurteilung des Risikos, das auf einer Institutsgruppe lastet, sich nicht auf einen Vergleich der Eigenkapitalquoten beschran ken kann, wie sie in den Bilanzen ausgewiesen werden, sondern weil sie den unter schiedlichen Risikogehalt berucksichtigen muss, der aus der unterschiedlichen Ge schaftsstruktur der einzelnen Institutsgruppen herruhrt. Der Verfasser untersucht die Eigenkapitalausstattung der Sparkassen auf ihre Ange messenheit mit dem Ergebnis, dass die Sparkassen zwar die niedrigste Eigenkapital quote, aber auch das niedrigste Gesamtrisiko aller Bankengruppen aufweisen. Obwohl die Untersuchung keine Anhaltspunkte dafur liefert, dass das Eigenkapital der Sparkas sen in Relation zum Eigenkapital der ubrigen I nstitutsgruppen nicht ausreichend sei, befurwortet der Verfasser zumindest fur einen Teil der Sparkassen eine baldige Zufuh rung von haftendem Eigenkap

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Betriebliches Ökocontrolling: Leitfaden für die Praxis by Michael Funke, Uwe Stoltenberg

By Michael Funke, Uwe Stoltenberg

Die Anforderungen an Unternehmen auf dem Gebiet des Umweltschutzes wachsen von Jahr zu Jahr. Sie werden durch gesetzliche Vorgaben und vom Verbraucher definiert, gleichzeitig steigen die umweltinduzierten Kosten. Um den höheren Um­ weltkosten entgegenzuwirken, bedarf es eines wirksamen und erprobten deal with­ mentinstruments. Dieses tool ist heute bereits in speedy jedem Unternehmen vorhanden und wird als Controlling bezeichnet. Mit Hilfe des Controlling lassen sich aber nicht nur Kosten begrenzen, sondern die Unternehmensbereiche auch steuern. Deshalb ist es sinnvoll, das vorhandene Controlling-System um ökologische Ziele zu erweitern, um so ein effektives Ökocontrolling-System aufzubauen. Bei dem Versuch, ein solches Ökocontrolling in der Praxis zu errichten, wurde uns deutlich, daß die bislang veröffentlichte Literatur nur eine theoretische Beschrei­ bung von einzelnen Ökocontrolling-Bausteinen liefert. Die Sichtweise ist oft eine technische. Eine praxisnahe Bewertung von Instrumenten wird meist vernachlässigt, der Bezug zu schon vorhandenen Umweltinformationen nicht hergestellt. Der Aufbau des vorliegenden Buches ist dagegen betriebswirtschaftlich orientiert. Die enge Anlehnung an das "wirkliche" Controlling sichert eine weitestgehende Praxisnähe, da auf bereits im Betrieb vorhandene Erfahrungen zurückgegriffen wer­ den kann. Ein weiterer Vorteil dieses Ansatzes ist die Möglichkeit einer schrittwei­ sen Einführung des Ökocontrolling-Systems unter der Berücksichtigung der Moti­ vation der Mitarbeiter. Außerdem kann das im folgenden dargestellte betriebliche Öko controlling-System nicht nur in produzierenden Unternehmen angewendet wer­ den, sondern auch in Handels-und Dienstleistungsbetrieben.

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