By Patricia M. Schütte-Bestek

​Patricia M. Schütte-Bestek beleuchtet erstmals unter einer organisationssoziologischen Perspektive die Entwicklung des Bundesgrenzschutzes zur Bundespolizei. Ihre examine basiert auf Experteninterviews mit Organisationsangehörigen und umfasst den Zeitraum ab der Organisationsgründung im Jahr 1951 bis 2012. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Annahme, dass die Entwicklung der organisationalen Legitimität einen wesentlichen Beitrag zur Überlebensfähigkeit der genannten Polizeiorganisation im Rahmen der mehr als 60jährigen Organisationsgeschichte leistete. Die Ergebnisse der empirischen Untersuchung liefern Hinweise auf drei maßgebliche Entwicklungslinien, die dies widerspiegeln.

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Die Entwicklung des BGSG bzw. BPOLG unter Rückgriff auf Analysen des geltenden Rechts erörtert (vgl. B. Gade/Kieler 2007; Wagner 2011; Winkeler 2005). In diesen Arbeiten geht es insbesondere um eine Betrachtung von Kompetenzen des BGS vor dem Hintergrund verfassungsrechtlicher Gegebenheiten. Die Beurteilung der Rechtmäßigkeit oder Verfassungswidrigkeit sowie teilweise auch die rechtshistorische Entwicklung des BGS/der BPOL stehen dabei im Vordergrund, wobei ebenfalls kritische Entwicklungspunkte sichtbar werden.

In der Aufstellung der Polizeiverbände wird auch ein erster Schritt in Richtung „Remilitarisierung“ Deutschlands gesehen, der mit dem NATO-Beitritt Deutschlands im Jahr 1955 weiter forciert wird und mit der Verabschiedung der „Wehrverfassung“ am 03. März 1956 besiegelt wird. Die anschließende Aufstellung der Bundeswehr wird aus dem Personal des BGS im Jahr 1956 vorgenommen (vgl. ; Schildt 1999:26). Aufgrund dieser Mischung der polizeilichen Organisationsformen und Tätigkeiten mit militärisch anmutenden Elementen ist für diese Zeit noch nicht von einer einheitlichen Berufsphilosophie oder eines entsprechenden Bildes zu sprechen (vgl.

B. Wagner 2011; Walter 2011). In einigen Beiträgen werden ebenfalls die Entwicklungen in bestimmten Organisationsbereichen wie Ausstattung, Einsatzmittel, Bewaffnung, Personalwesen, Struktur, Öffentlichkeitsarbeit, Ausbildung etc. dargestellt (vgl. B. Peilert/Kösling 2008; Scholzen 2006; Walter 1983). Bei vielen Arbeiten von Organisationsangehörigen handelt es sich um Chroniken, die Zahlen, Daten und Fakten zu einzelnen Grenzschutzstandorten enthalten (vgl. Schmidt 1994; Schmidt 1995; Schwanitz/Brauße 2011).

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